20 Jahre Torfkurier, der Film






Wirtschaftsförderung vom Landkreis

Weniger Behörde als erwartet.

Text: Götz Paschen, Fotos: www.lk-row.de, Mark Intelmann und TZEW

„Wenn man ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat, ist Selbständigkeit im Vollerwerb eine schlechte Idee.“ Gesa Weiss (49) arbeitet mit einer ¾-Stelle in der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rotenburg. Sie hat in Hamburg Hotelfachfrau gelernt und im Studium in Lüneburg BWL, Wirtschafts- und Sozialgeografie und Tourismusmanagement beackert. „Geplant war, erst einmal zwei Jahre in der Wirtschaftsförderung zu bleiben und dann zu gucken …“ Heute ist sie seit 23 Jahren hier beschäftigt. Weiss berät Unternehmensgründer und Firmen direkt oder sorgt für die Vernetzung mit Fachleuten. „Wer kümmert sich um was?“ ist eine der zentralen Fragen. Sei es Marketing, Personalentwicklung, Technologie … „Da bieten wir die passenden Ansprechpartner.“ Seit 1999 gibt Weiss den ‚Gründungsleitfaden‘ inzwischen in der 42. Auflage heraus. Der bietet Kontakte zu Kammern, Banken, IHK, Wirtschaftssenioren, Unternehmensverbänden, Kursübersichten … Ihre Mappe ‚Investitions- und Finanzierungshilfen‘ bietet weiß als Loseblattsammlung an, „damit Änderungen schnell möglich sind. Aber trotzdem in einer schicken Mappe.“ Beim Erstgespräch mit Gästen, oft Gründern in spe, geht es darum zu gucken, wer helfen kann. „Entweder wir machen es selber, oder wir geben den Kontakt weiter.“

Hausaufgaben
Wer Weiss besucht, hat nach dem Termin weniger Fragen als vorher, aber eine Menge Hausaufgaben. „Ein Gründer muss dann Gesprächstermine vereinbaren mit der Krankenkasse, seiner Versicherung, Behörden … – Oder je nach Entscheidung hat er auch gar keine Aufgaben mehr.“ Ein Ergebnis der Beratung kann auch sein, dass ein interessierter Gründer sein Vorhaben wieder begräbt. „Die, die es nachher nicht machen wollen, sind in der Minderheit.“ Beratungsfreie Gründungen sind möglich und nicht selten. Und „Freiberufler melden gar kein Gewerbe an, die kriegen wir hier gar nicht mit.“ Dazu gehören Ärzte, Rechtsanwälte, Ingenieure, Steuerberater … Nach erledigter Beratung mit Folgeterminen oder Vermittlung an Fachleute, tauchen die Gründer wieder ab. „Und ein Jahr später ist ein Artikel in der Zeitung über die Neueröffnung. Das ist schön zu sehen. Noch schöner sind die 10-jährigen Jubiläen in der Zeitung. Dann war es auch nachhaltig.“

Niederschwellig
Arbeitnehmer in Gründung zur Selbständigkeit erhalten seit Corona über die Onlineberatung auch Termine, die es eigentlich nicht gibt. Außerhalb der üblichen Zeiten. Eigentlich ist das Kreishaus Am Hopfengarten nicht die Adresse, die sprühendes Gründungsfieber verbreitet. Viele kommen trotzdem. „Das hängt auch von den persönlichen Erfahrungen mit Behörden ab.“ Mit Weiss kann man Hochdeutsch reden, ohne permanent über Behördensprache zu stolpern. „Ich bin hier Quereinsteigerin. Ich lerne immer noch Behörde. Ich hoffe, ich habe für den Unternehmer die passende Sprache.“ Bei Gründungsformalitäten kennt sie trotzdem die richtigen Vokabeln. „Aber unternehmerische Denkweise ist mir nicht fern.“ Auch privat hat die Beraterin genug Kontakt mit Selbständigen. Grundsätzlich finden die Besuche im Amt statt. Wobei man sich fragt, ob der Landkreis nicht einmal über ein größeres Büro für diese Aufgabe nachdenken sollte. „Für Unternehmensbesuche mit Bild vor Ort fahre ich auch raus. Bei Corona eingeschränkt. Ein persönlicher Kontakt ist immer gut, kostet aber auch Zeit.“

Fachkundige Stelle
Weiss sorgt bei Aspiranten, die Fördermittel mitnehmen wollen, für die strategische Basis. Sie erklärt, wie man einen Businessplan schreibt und auf was man achten muss. Aber sie schreibt den Plan nicht für die Gründer. „Es ist wichtig, den selber zu schreiben. Wenn man ihn schreibt, beantwortet man sich viele Fragen. – Ich biete an, über Businesspläne vor dem Banktermin drüber zu gucken.“ Die Gründer schicken eine pdf-Datei, und Kleinigkeiten werden dann per Telefon korrigiert. Trotzdem: „Mir ist es wichtig, die Person einmal gesehen zu haben. Im persönlichen Gespräch oder am Bildschirm. Das entscheidet der Kunde.“ Weiss guckt sich die vorbereiteten Anträge an. Sie ist ‚fachkundige Stelle‘ für Anträge für Mikrostarter-Kredite (N-Bank), den Gründungszuschuss beim Arbeitslosengeld ALG I (Arbeitsagentur), beim Einstiegsgeld ALG II = Hartz IV (Jobcenter). „Als fachkundige Stelle schaue ich aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf die Zahlen und die Schlüssigkeit des Vorhabens.“ Zahlen- und Textteil sollen in sich ein stimmiges Ganzes ergeben. „Meine Empfehlung ist eine Entscheidungshilfe für die Geldgeber: N-Bank, Agentur für Arbeit, Jobcenter …“ Bis auf steuerliche und rechtliche Fragen kann man mit Weiss eine Menge klären. Wie weit geht ihre Unterstützung? Füllt sie auch mal fix einen Antrag für den Gründer aus? „Der Gründer füllt ihn selber aus. Unternehmens- und Steuerberater sind bei der Antragstellung allerdings auch oft mit im Boot.“

Blauäugig
Zu Weiss kommen Profis mit ausgefeilten Ideen und spontan Interessierte, die vor der Planung erst einmal die Lage prüfen wollen. Einige Gründer kommen mit fertigen Businessplänen und der Frage ‚Habe ich was vergessen?‘ – „Das Minimum, was ich brauche, ist eine Idee.“ ‚Ich möchte mich selbständig machen, haben Sie was für mich?‘ liegt außerhalb der Zuständigkeit der Wirtschaftsförderung. – Besser ist: ‚Ich habe die und die Idee. An was muss ich alles denken, wenn ich das anfange?‘ „Mein Anspruch ist, Informationen und eine Entscheidungshilfe zu bieten.“ ‚Das war mir gar nicht klar, dass ich dann auch meine Krankenversicherung und Altersvorsorge selber zahlen muss …‘ „Es ist gut, jemanden vor dem Ruin zu bewahren. Aber es ist auch schön zu sehen, wenn jemand nachher erfolgreich ist.“ Eine gute Beratung muss nicht immer zu einer Gründung führen. ‚Wenn ich nicht weiß, wieviel Geld am Ende des Monats kommt, kann ich nachts nicht schlafen.‘ „Dann ist Selbständigkeit nichts, zumindest nicht im Vollerwerb. Dann könnte es bei Teilzeit ein Modell im Nebenerwerb sein.“ Ein Gesprächsergebnis kann hier auch sein: ‚Ich mache mich nicht selbständig.‘

Wirtschaftssenioren
Wer eine längere günstige Begleitung durch einen alten Hasen haben will, ist bei den Wirtschaftssenioren an einer mögliche Adresse. Das Erstgespräch ist kostenlos. Danach wird ein Tagessatz von 100 Euro als Anerkennung fällig. „Wenn man das mal durch acht teilt ... Die Wirtschaftssenioren bieten zusätzlichen Input neben den Beratern.“ Meist sind es ehemalige leitende Angestellte oder Männer aus einer selbständigen Position: Die Aktiven haben noch Lust und Spaß an Wirtschaft. Sie erledigen klassische Sachen wie die Vorbereitung zum Bankgespräch, Unternehmensorganisation … „Ehemalige Banker sagen einem, worauf in der Bank geguckt wird.“ Zusätzlich gibt es auch das Business Angels Netzwerk Elbeweser (banew) mit betreuenden Privatinvestoren mit Kapital und Fachwissen. „Da gibt es von uns aus keine Anfragen.“ Weiss beschreibt den Unterschied zwischen beiden Einrichtungen so. „Das Banew hat einen Beratungs- und einen Geldflügel. Die Wirtschaftssenioren haben zwei Beratungsflügel.“

Sprechtage
Während Gründer zur Einzelberatung kommen, besuchen Bestandsunterunternehmen gerne die Fördermittelsprechtage. Aktuell finden die Beratungen nur online statt. Mit im Boot sind die IHK, die Handwerkskammer, das Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) für Technologie, die Niedersachen-Bank (N-Bank) für Kredite und die Wirtschaftsförderung des Landkreises. „Nur ein Termin und alle sitzen dabei.“ Also ein Gespräch mit allen Fachleuten: fünf zu eins oder zwei. „Mit allen gleichzeitig zu sprechen, ist sehr effizient.“ Viele finden das Onlineformat gut, weil sie Wege sparen.

Vorurteile
Wirtschaftsförderung: Kann eine Behörde freie Wirtschaft?
„Trotz Kreishaus sind die Beratungen lebendiger als man denkt. Kein Gespräch ist wie das andere.“
N-Bank: Da kriegt man keinen ans Telefon.
„Meine Wahrnehmung ist eine gute Zusammenarbeit bei den Fördermittelsprechtagen. Zu der schlechten Erreichbarkeit, die aus der Presse bekannt wurde, kann ich nichts sagen.“
Handwerkskammer : Weit ab von der Realität.
„Meine Partner sind die Leute der Betriebsberatung. Die Gründer, die aus der Beratung kommen, sind sehr zufrieden, weil sie danach wissen, wie sie weiterkommen.“
IHK: Ein müder Haufen. Rausgeschmissenes Geld.
„Ich kenne die betriebswirtschaftlichen Berater von den gemeinsamen Veranstaltungen zum Thema Gründung und von kostenlosen Vorträgen. Bei der IHK erfahren Gründen, an wen sie sich wenden können.“

Doch Behörde?
Weiss versteht sich auch als Bindeglied zwischen Verwaltung und Wirtschaft. Beim Bauamt ist die Frage zu klären, ob ich etwas von zu Hause aus machen darf. Das gilt für die Gründerwerkstatt im Keller oder in der Garage. „Niemand möchte einen lärmemittierenden Betrieb im Wohngebiet haben.“ Auch um Genehmigungen geht es: Bei Tierhaltung um das Veterinäramt. Bei Lebensmitteln um ein Gesundheitszeugnis. Physiotherapeuten müssen zum Gesundheitsamt. Der Gründer eines Sicherheitsdienstes braucht ein polizeiliches Führungszeugnis … Aber zurück ins wirkliche Leben.

Gründungsgelder
Als fachkundige Stelle liest Weiss also den Businessplan mit Text- und Zahlenteil. Sie gibt dem Autoren Rückmeldung: Ist das schlüssig? Hat es Aussicht auf Erfolg? Die Agentur für Arbeit erhält von ihr die vollständigen Unterlagen, angekreuzt, ob es Erfolgsaussicht hat und eine Seite Bewertung als Freitext. „Da ist meine Unterschrift drunter. Das möchte ich auch vernünftig haben. Es ist die einzige Gelegenheit, bei der ich hier in der Behörde einen Stempel benutze. Ich maße mir nicht an zu sagen, ob er damit Erfolg hat.“ Die Frage, die das Amt beantwortet haben will, ist: Kann der Gründer mit der Gründung seinen Hilfebezug beenden? Ähnlich ist die Frage beim ‚Mikrostarter‘: „Kann man das Projekt umsetzen und den N-Bank-Kredit zurückzahlen? – Es kann viel passieren, was Einfluss hat: Es kann Corona kommen. Es kann im persönlichen Umfeld was sein …“

Geld konkret
Agentur für Arbeit – ALG I – Gründungszuschuss: Grundlage ist das zuletzt erhaltene Arbeitslosengeld. Das gibt es für sechs Monate weiter und 300 Euro pro Monat obendrauf für die soziale Absicherung: Krankenkasse, Rente … Auf Antrag kann es noch einmal neun Monate monatlich 300 pauschal als Zuschuss geben. Die anderen Zuschüsse fallen dann weg. Es besteht kein Rechtsanspruch. Geld fließt auch nur bei dem Ziel ‚Vollexistenz‘, nicht bei Selbständigkeit im Nebenerwerb.
Job Center – ALG II – Einstiegsgeld: Die Modalitäten liegen ähnlich wie beim ALG I. „Damit habe ich jahrelang nichts zu tun gehabt. Das kommt sehr selten vor.“
N-Bank – MikroSTARTer Niedersachsen: Das ist ein Kredit zwischen 5.000 und 25.000 Euro als betriebliche Investitionen, also nicht für private Zwecke mit 3,5 % Nominalzins. Der Zins klingt hoch. Die Möglichkeit rockt aber trotzdem, weil bei diesem Kredit die eigene Bank normal nicht mitmacht. „Gerade solche geringen Summen werden über die Hausbanken nicht so einfach finanziert.“ Der Mikrostarter liegt bei zwei bis fünf Jahren Laufzeit. Sondertilgungen ganz oder teilweise sind möglich. Das Geld verwenden die Starter für Büroeinrichtung, Laden, Tresen und Regale im Zusammenhang mit der Gründung oder einer Erweiterung. „Der Antrag funktioniert bis fünf Jahre nach der Gründung.“ Als Mittelverwendung gehören auch Ware im Einzelhandel dazu, Weiterbildungskosten, Maschinen …

Technologie
Schweifen wir einmal ab in den Bereich Technik. Hier ist der Partner der Rotenburger Wirtschaftsförderung das TZEW: Transferzentrum Elbe-Weser. Es ist ein Ingenieurbüro bezahlt von 15 beteiligten kreisfreien Städten und Landkreisen unter anderem VER, ROW, OHZ. Die finanzieren das Büro gemeinsam mit einer Projektförderung durch die EU. Wenn Weiss Gründerfragen zu technisch werden, verweist sie an das TZEW. „Die fahren tatsächlich in die Betriebe und werden über uns vermittelt, wenn es thematisch passt. Aber der Betriebssitz muss in der Region sein.“ 1999 wurde das TZEW durch die Landkreise ROW und Stade gegründet. „Wir Wirtschaftsförderer haben in der Regel keinen technischen und ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund.“ Manchmal hört der Anrufer von Weiss: ‚Ihr Projekt klingt spannend. Aber ich kann es nicht beurteilen: Ist das was Neues? Ist es realistisch? Braucht der Markt das?‘ „In der Regel fängt der Kontakt zur Wirtschaftsförderung mit einem Telefonat an. Wenn die verwendeten Wörter außerhalb meines Wortschatzes liegen, dann erläutere ich den verlängerten Arm der Wirtschaftsförderung, das TZEW.“ Hier geht es um energetische oder innovative technische Fragestellungen, um Entwicklungsarbeit oder auch Patente. „Bei einer Maschine in einem produzierenden Betrieb zur Effizienzsteigerung wird es für mich mit der Begrifflichkeit schwierig.“ Es kann auch schlicht um den Neubau einer Halle bei einem Handwerker gehen. ‚Wie ordne ich die Maschinen an unter Effizienzgesichtspunkten für optimale Abläufe nachher?‘ „Ein sehr bodenständiges Thema, gar nicht abgehoben. Auch energetische Dinge werden hier besprochen: Beleuchtung, Wärme, Abwärme …“ Und die Kosten? „Das Erstgespräch mit dem TZEW und das mit dem Experten, der vermittelt wird, sind frei. Danach ist noch Beratung möglich, aber kostenpflichtig. Der Unternehmer, der dann einen Mehrwert erkennt und einen unternehmerischen Nutzen, hat dann mit Folgekosten kein Problem.“ Schwerpunkt sind Kleinbetriebe und Mittelstand bis 250 Mitarbeiter. „Betriebe in der Größenordnung haben keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.“ Großunternehmen können das TZEW trotzdem auch in Anspruch nehmen.

Technologie
Das TZEW-Ingenieurbüro ist auch für Handwerksbetriebe da. „Die Ingenieure führen das Erstgespräche und vermitteln dann gegebenenfalls an Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiter.“ Man erspart sich Probleme, wenn man es von vornherein richtig macht. Energie ist gerade ein großes Thema. „Es geht nicht immer um Patente. Die Beratung vom TZEW ist öfter sinnvoll, als man denkt.“ Ein gelungenes Kooperationsbeispiel ist ein Hersteller von Orthesen für Kinder. „Das Gewicht spielt da eine besondere Rolle. Die verwenden jetzt die Abfälle aus dem Flugzeugbau, ein möglichst leichtes Material.“ Das TZEW hatte diese Beratung für das Unternehmen organisiert. Bei der Institution geht es um neue Produkte, neue Verfahren, Betriebserweiterungen, neue Forschungs- / Entwicklungsprojekte und gewerbliche Schutzrechte. „Ich finde es faszinierend, wie viel auf dem vermeintlich platten Land passiert. – Unsere Kunden sind eine ganz bunte Mischung von haushaltsnahen Dienstleistungen (putzen und einkaufen) bis zum promovierten Akademiker, der ein Ingenieurbüro eröffnen will.“ Die Lebensläufe sind Bestandteil der Förderanträge und gehören zu den Unterlagen. „Ich bin manchmal fasziniert davon, wie spannend wenig geradläufige Lebensläufe sind. – Nicht zwingend ist die gute Schulbildung Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Es ist interessant, in welche Positionen man auch ohne Abitur kommen kann.“

Torftipp: 1) Wirtschaftsförderung, Gesa Weiss, 0 42 61 - 983- 28 55, gesa.weiss@lk-row.de; 2) Transferzentrum Elbe-Weser, www.tzew.de; 3) Business Angels Netzwerk Elbeweser, www.banew.de; 4) www.existenzgruender.de – „Vorsicht, Sie werden erschlagen.“ 5) Fördermittelsprechtag: Do., 11.11. – eine Stunde pro Unternehmen; ab 9 Uhr, Kreishaus und aktuell online. Ab 2022 auch wieder in Präsenz: gesa.weiss@lk-row.de